Donnerstag, 21. Februar 2008

bäääääh

... da hat mich doch leider eine Angina erwischt. Schon fast eine Woche kein Training und es wird wohl noch etwas dauern bis ich wieder halbweg fit bin. Ich denke da werde ich den Ganghofer-Marathon, den ich als letzten Test vor dem Birkebeiner laufen wollte, sausen lassen müssen. Naja, lieber jetzt als kurz vor dem großen Saisonhöhepunkt ....

Dienstag, 12. Februar 2008

Kultur und Sport

Da ich am vergangenen Sonntag beim Koasalauf in St. Johann im Tirol mitlaufen wollte und mich erfreulicherweise U. begleitete fuhren wir bereits am Samstag in der Früh in Richtung Tirol. Wir wollten auf der Festung Kufstein das Konzert von der Heldenorgel anhören. Leider kamen wir dann nach Innsbruck ziemlich in den Stau und das Konzert musste für unseren Teil leider ausfallen. Dafür besichtigten wir die Festung und eine Zeit lang machten wir es uns an der Sonne gemütlich. Danach ging es weiter nach Kirchdorf in der Nähe von St. Johann in Tirol. Dort hatten wir gemeinsam mit Sabrina und Andi eine Übernachtungsmöglichkeit im Haus Sonne gefunden.

Am nächsten Tag ging es dann zum Rennen. Da es an manchen Orten auf der Originalstrecke zu wenig Schnee hatte wurde die Strecke vom Koasalauf einfach verlegt und der Start war dann in St. Ulrich am Pillersee. Ich hatte das Glück dass Sabrina die 45 km in der freien Technik in Angriff nahm, so hatte ich ein perfektes Serviceteam mit Andi und Sabrina die mir bei der Skipräparation für den 30 km klassischen Lauf behilflich waren. Leider war ich dann im Starterfeld fast ganz hinten. Nicht gerade die beste Startposition wenn hunderte von Läufern am Start stehen.

Nachdem ich erst mal ein paar Schritte hinter dem Feld her gelaufen bin, machte ich mich dann zwischen den Spuren auf den Weg nach vorne. Es war aber nicht so einfach nach vorne zu kommen und zu viel Kraft wollte ich dann auch nicht vergeuden. Erst in dem schweren Anstieg in Richtung Hochfilzen machte ich dann Platz um Platz gut. Ich hatte einen sehr guten Stieg und zum ersten mal in diesem Jahr hatte ich das Gefühl dass ich technisch sauber und gut laufe. So machte die ganze Sache richtig Spaß. Ich habe dann auch gemeinsam mit einem weiteren Läufer die Lücke zu der Gruppe vor uns zugelaufen. Das hat Spaß gemacht, da wir gut zusammen gearbeitet haben.

:edit:
KO8SA17521

Dann blieb ich im Windschatten von zwei anderen Läufern. In den Abfahrten merkte ich leider, dass mein Ski nicht ganz so schnell war, da ich etwas zu warm gewachst habe. Doch mit viel Arbeit konnte ich immer an der Gruppe dran bleiben. In der Abfahrt in Richtung Flecken verlor ich dann leider etwas den Anschluss. Ich konnte mich aber zum Glück hinter einem Läufer reinbeißen der mir zum Glück das Tempo machte. In St. Jakob war dann ein richtiger "Mörderanstieg" der mir sehr entgegenkam. In der schönen Abfahrt musste ich leider ein wenig aufpassen, da sie um mich herum etwas vorsichtig abgefahren sind. Außerdem kannte ich die Strecke auch zu wenig um es einfach „jucken“ zu lassen. Habe aber wieder mal festgestellt dass ich doch ziemlich sicher auf dem Ski stehe.

Die letzten 6 km waren dann sehr flach und ich hatte ein wenig mit meinem nicht ganz so schnellen Ski zu kämpfen. Zunächst verlor ich wieder ein wenig den Anschluss an die Gruppe und am Ende konnte ich cirka einen Kilometer vor dem Ziel wieder auflaufen. Dort wurde dann von einigen Läufern ein Zielsprint gestartet, den ich als Zweiter beendete. In einer Zeit von 1 Stunde 41 Minuten 45,9 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,69 km/h wurde ich in der Gesamtwertung 66. und in meiner Altersklasse M30 10. Im Großen und Ganzen war ich mit meiner Leistung recht zufrieden und es war ein ordentliches und schönes Rennen.

Sabrina wurde dann in dem stark besetzten Freistilrennen über 45 km hervorragende 3. bei den Damen und 1. in ihrer Altersklasse.

Wir fuhren dann aber gleich wieder zurück und kamen dieses mal sehr zügig und ohne jeglichen Stau daheim in Vorarlberg an.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Einfach schön ...

ist es im Moment :-)

101_1408
von mir zu Hause mit Güntlispitze, Unspitze u. Hochstarzel im Hintergrund

Sonntag, 20. Januar 2008

Manchmal ...

können Sachen die im alten Jahr passiert sind, erst im neuen Jahr wirklich schöne Veränderungen mit sich bringen!

Dienstag, 15. Januar 2008

3. Nordischer Achenseelauf

Nachdem ich am Freitag und Samstag noch ein wunderschönes und erholsames Wochenende in S. verbracht habe ging es am Sonntag um kurz nach 4 Uhr von daheim auf die Fahrt nach Achenkirch. In Sonthofen lud ich meine Trainingspartnerin und gute Freundin Sabrina und deren Freund Andi ein. Andi hat dann dankenswerterweise den Fahr- und Betreuerdienst übernommen. Auf der Fahrt hat mich vor allem Andis Navi fasziniert, das wirklich die schmälsten Straßen kennt. Das taugt mir total. Wir kamen also schon recht früh in Achenkirch an und ich musste erst mal frühstücken.

Bildklau von Sabrina
achensee

Da es in Achenkirch wegen einem Föhnsturm von den Vortagen fast keinen Schnee mehr hatte, wurde eine 5 km Runde präpariert, die wir 6 mal durchlaufen musste. Laut meinem GPS (Garmin Forerunner 305) hatte die Runde ca. 5,8 km. Die Strecke war nicht sonderlich schwer, aber dennoch ging es auf der halben Strecke immer leicht bergauf. Leider hatte ich dann einen etwas glatten Ski, so dass ich Sabrina nur die ersten 2 km folgen konnte.

Knapp drei Runden bin ich dann mit Sabrinas Teamchef von Salomon Arno gelaufen. Mein Ski war zwar richtig schnell, aber leider war es mir nach der 4. Runde dann so glatt, dass ich den Ski mit Klister nachgewachst habe und natürlich den Anschluss verlor. Zum Glück hatte Andi, der an der Strecke stand, einen Klister eingepackt. Beim Wachsen verlor ich dann wohl so 2 bis 3 Minuten, dafür hatte ich danach wieder einigermaßen einen Stieg und konnte das Rennen halbwegs ordentlich beenden. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Rennen ganz zufrieden. Ich denke, dass ich bis zum Birkebeiner im März doch eine ordentliche Form haben werde. In der Zeit von 2:03:25,33 wurde ich in der Gesamtwertung 28. und in meiner Altersklasse AK I 9. Gewonnen hat bei den Herren mit einem großen Vorsprung Christian Baldauf aus Sulzberg und bei den Damen Sabrina, die eine tolle Leistung ablieferte und fast neun Minuten Vorsprung auf die 2. Platzierte hatte.

Meine Rundenzeiten lt. Garmin:
1. Runde: 18:30 min. 5,67 km
2. Runde: 19:27 min. 5,85 km
3. Runde: 20:13 min. 5,85 km
4. Runde: 20:59 min. 5,86 km
5. Runde: 23:12 min. 5,84 km (incl. Nachwachsen)
6. Runde: 21:13 min. 5,76 km

(Gesamt: 2:03:34 und 34,83 km)

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